Ausstellung innerhalb des Projekts Deutsch-Koreanischer KünstlerInnenaustausch / Städtepartnerschaften

20/07/2012 bis 09/09/2012

Öffnungszeiten: Mo-Sa 11-13 Uhr & Mo-Fr 16-20 Uhr

19.07.2012 um 19:30 Uhr | in allen Räumen

Plakat DINA2Koreaklein

Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung                           
Deutsch-Koreanischer KünstlerInnenaustausch / Städtepartnerschaften
Organisation: Renate Hoffmann, Bremen und Hea-Jung Kwon, Iksan, Südkorea

Donnerstag, 19. Juli 2012, 19.30 Uhr, Villa Ichon

Begrüßung: Prof. Dr. Ute Gerhard, Freunde und Förderer der Villa Ichon in Bremen e.V.
Einführende Worte: Nicole Giese, Syker Vorwerk, Zentrum für zeitgenössische Kunst

Die Eröffnung wird musikalisch begleitet. Donguk Choi und Lydia An spielen Stücke für Klavier und Flöte.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in Deutsch und Koreanisch.

Raum finden  -  Zeit nehmen - Begegnung schaffen - Innerhalb der Ausstellung „Zeit und Raum“ werden aktuelle Positionen der Malerei, Zeichnung, Druckgrafik und Video vorgestellt. Im Kontext der Ausstellung werden die Besonderheiten, bzw. die Unterschiede fernöstlicher und westlicher Kunst herausgearbeitet und eine Brücke zwischen den Städten und den Kulturen geschlagen.

Gefördert von:
WGALLERY - Iksan, Südkorea
Der Senator für Kultur - Bremen
Won-Kwang University - Iksan, Südkorea
Freunde und Förderer der Villa Ichon in Bremen e.V.

19.07.2012

 

Rede zur Eröffnung der Ausstellung
„RaumFinden“ Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen

Projekt: Deutsch-Koreanischer KünstlerInnenaustausch/Städtepartnerschaften
Projektleitung: Künstlerinnen Renate Hoffmann, Bremen, und Hea-Jung Kwon, Südkorea
Nicole Giese, Syker Vorwerk, Zentrum für zeitgenössische Kunst

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich freue mich sehr, dass ich heute Abend hier in der Villa Ichon die einführenden Worte zur Ausstellung „RaumFinden“ sprechen darf.
Bereits im April dieses Jahres hatte ich schon die einmalige Gelegenheit bei der Eröffnung der Ausstellung „Zeit und Raum“ in der W Gallery in Iksan Südkorea dabei zu sein und auch dort die Einführung zu übernehmen. Dort war ich aber lediglich als Vertreterin der deutschen Künstlerinnen und Künstler mitgereist und habe unseren koreanischen Gastgebern die deutschen Künstler und ihre Arbeiten vorgestellt.
Heute Abend möchte und darf ich Ihnen beide Seiten vorzustellen.
Dazu werde ich zunächst, wie es in Korea so üblich ist, alle Künstlerinnen und Künstler namentlich aufrufen und die Anwesenden bitten, sich kurz bemerkbar zu machen, damit Sie liebe Gäste heute Abend die Arbeiten auch mit der dazugehörigen Person in Verbindung bringen können.

Anschließend werde ich Ihnen einen kurzen Einblick in die Arbeit der einzelnen Künstler geben. Ich fange dabei mit den koreanischen Gästen an und schließe mit den deutschen Künstlern.

Ich begrüße also jetzt sehr herzlich
Marikke Heinz-Hoeks
Ki-Ja Hong
Renate Hoffmann
Bogdan Hoffmann
Soo-Ja Kim
Kwang-Sook Kim
Na Kyung Lee
und Hea-Jung Kwon

Andreas Grunert und Wolfgang Schmitz konnten leider heute nicht dabei sein.

Wie sie bereits wissen, sind die übergeordneten Themen der Ausstellung der Raum und die Zeit. Die Definitionen dieser Begriffe reichen von naturwissenschaftlichen Ansätzen bis hin zu philosophischen Fragestellungen.
Das Thema der koreanischen Künstlerin Ki-Ja Hong, deren kleines Triptychon Sie hier in der Ausstellung sehen können, ist die „Morgendämmerung“; die Zeit
des fließenden Überganges in der aus der Nacht der Tag entsteht.
Ki-Ja Hong selbst sagt darüber, dass die Morgendämmerung für Sie ein Zeichen der Hoffnung ist und auch symbolisch für den Beginn des Lebens steht. Ganz wie der auf der mittleren Tafel ihres Bildes dargestellte Mensch der hinüber zur aufgehenden Sonne blickt, fühlt sich die Künstlerin beruhigt und getröstet vom Wasser, dem Morgennebel und dem Meer, die sie in einer Palette von Blau- und Grüntönen darstellt.

Die Künstlerin Soo-Ja Kim beschäftigt sich in Ihrem Werk mit dem traditionellen Handwerk des Nähens. Sie sieht das Nähen und Sticken dabei selbst als typisch weibliche Handlung an, die den Frauen die Möglichkeit gibt, sich selbst zu entfalten und auszudrücken. Soo-Ja Kim vermischt dabei das Nähen mit der Malerei und verwendet die Nähstiche als materielle Zeichnung auf der zuvor bemalten Leinwand, die wie ein auf einen Stickrahmen gespannter Stoff verwendet wird. Zu ihrer Motivik sagt Soo-Ja Kim folgendes: „Wie man auf einen Stickrahmen Wolken, Blumen und Vögel setzt, erdichte ich die Natur. In einem welken Blatt sehe ich nicht die Bedeutung von Vergehen, sondern von Werden.“

Die Bilder von Kwang-Sook Kim, die im Untergeschoss zu sehen sind, vermitteln dem Betrachter eine sphärische Stimmung. Ihr Bildraum ist dabei nicht einfach zu identifizieren. Alltagsgegenstände wie ein roter Schuh oder Kleidungsstücke, zusammengeknüllte Papierstücke sowie Menschen schweben in der Luft oder in wolkenähnlichen Gebilden. Die Bilder weisen verschiedene Ebenen auf. Malerei und Beklebungen bilden Collagen, die Fragen über die Vergänglichkeit des Lebens in uns aufwerfen. Mehrschichtig und mit verschiedenen Materialien arbeitet auch Na Kyung Lee in Ihren Bildern. Sie selbst benennt das Merkmal ihrer hier gezeigten Arbeiten als „visuell-tastbarer Raum“.
In der Serie „Landschaft mit Papierblumen“ werden auf dem Hintergrund, der aus übereinander liegenden Farbschichten besteht, zuvor dargestellte architektonische und strukturelle Formen oder Objekte durch Papierblumen ersetzt. Diese ornamentalen Muster sind in Wirklichkeit abstrakte Formen. Die wohl meditativsten Bilder der Ausstellung stammen von Hea-Jung Kwon, die in den Jahren 200 bis 2007 hier in Bremen an der Hochschule für Künste studiert hat.
In Ihren Arbeiten setzt sie winzige Punkte einer Farbe nebeneinander um Formen zu visualisieren. Auf der zweidimensionalen Fläche erscheinen so Bilder, die Raum und Zeit vereinen.

Durch die Verdichtungen der Farbe entstehen wiederum neue Strukturen. Hea-Jung sagt darüber, dass das Malen für sie bedeutet, mittels grundlegender reduzierter Elemente sich auf ihr inneres Gefühl zu konzentrieren und so diese Formen zu finden. Andreas Grunerts Kompositionen sind speziell für die beiden Ausstellungen zum Thema Raum und Zeit entstanden. Die Zartheit der verdünnten Farben ruft beim Betrachter den Eindruck asiatischer Tuschezeichnungen hervor, die ebenfalls eine meditative Ruhe ausstrahlen.
In dem Bild „Fernrohr“ nimmt der Künstler ein von ihm bereits 1998 in der Arbeit „Raum und Zeit“ verwendetes Symbol einer nicht geschlossenen Ellipse auf, die nicht mit einer Linie durchgezogen, sondern aus sechs sich verjüngenden, ineinander fassenden eingeritzten Strichen aufgebaut ist. Die bewusst gesetzten geschnittenen Linien werden vom roten Hintergrund umfasst und definieren den Sie umgebend Raum.

Marikke Heinz-Hoeks zentrale Leitideen sind Erinnerung und Legendenbildung. Dabei nutzt sie unterschiedliche Medien wie Zeichnung, Malerei, Text, Objekt, Fotografie und vor allem Video zum Ausdruck ihrer Konzepte.
In ihren Arbeiten thematisiert die Künstlerin immer wieder denselben Landschaftsraum, das ostfriesische Rheiderland zwischen Ems und Dollart. Dort ist sie aufgewachsen, und sie kehrt regelmäßig dorthin zurück, um sich von der flachen kargen Landschaft inspirieren zu lassen. Insbesondere der weite unverstellte Blick auf den Himmel und der tief liegende Horizont prägt Heinz-Hoeks Arbeiten.

Die eigens für die Ausstellungen angefertigte 15-teilige druckgrafische Arbeit „Korea“ von Bogdan Hoffmann gehört zu seiner Serie der „geografischen Fragmente“. Orte, Städte, Länder oder ganze Kontinente werden hier ausgehend von kartografischen Vorlagen zu bildnerischen Kompositionen aufgebaut.
Dabei entfernt sich Hoffmann vom Original, indem er von den vergrößerten Kopien Tuschezeichnungen anfertigt und anschließend mit Druckstöcken aus Linoleum die Abzüge auf Chinapapier manuell hergestellt.
Die Kompositionen aus parzellierten, unterschiedlich großen Fragmenten, die als Gesamtensembles teilweise monumentale Größe haben, zeichnen sich insbesondere durch ihren strengen Schwarz-Weiß-Kontrast und die Individualität des zarten Chinapapieres aus. Aus dem ursprünglich politischen Kartenmaterial entstehen abstrahierte Bilder und Formen, die eine ganz eigene Sicht von der Welt vermitteln.
Die Künstlerin Renate Hoffmann setzt sich mit der sie unmittelbar umgebenden Realität auseinander was jedoch nicht in einer bloßen Wiedergabe des Gesehenen mündet. Sie analysiert die Strukturen des Raums und abstrahiert diese in durchscheinenden Farbschichten, die übereinander oder nebeneinander liegen und einen gestaffelten Bildraum ergeben.
Für Renate Hoffmann ist die Arbeit an Projekten von besonderer Bedeutung. Sie arbeitet sich in unterschiedlichste Thematiken hinein und reflektiert die Ergebnisse in ihren Arbeiten. Der Hintergrund für das Ausstellungsprojekt mit Korea und Deutschland ist für die Künstlerin neben dem Interesse am gegenseitigen kulturellen Austausch insbesondere die Freundschaft mit der koreanischen Künstlerin Hea-Jung Kwon, die sie während ihres Studiums an der Hochschule für Künste Bremen kennengelernt hat. So hat Renate Hoffmann sogar begonnen, die Grundlagen der koreanischen Sprache und Schrift zu erlernen, mittels der sie insbesondere in den Bildern „Freunde“ und „Zeit“ ihre Verbundenheit und ihr Interesse für die koreanische Kultur ausdrückt.
Der Bezug von Wolfgang Schmitz, der bis 1999 Professor an der Hochschule für Künste Bremen war, zu Zeit und Raum ist in seinen Arbeiten zunächst schwer zu erkennen. Für drei seiner hier gezeigten Werke war ein gefundenes Brett einer Munitionskiste mit der Aufschrift „90mm shell“ die Inspirationsquelle. In den Bildern verknüpft er das Wort „shell“ welches gleichzeitig die Bedeutungen Muschel und Granate besitzt, mit einer literarischen Quelle, dem Roman „Zum Leuchtturm“ von Virginia Woolf.
Rode at with shot and shell“ ist daraus ein Textzitat und was bedeutet „Ritt mit Kugeln und Granaten“. In Schmitz` Bild mit ebendiesem Titel stellt er darüber hinaus Thomas Mann, von dem er durch eine Lesung über dessen Exilzeit tief beeindruckt war, in Bezug zur männlichen Hauptfigur in Woolfs Roman. Die pfahlartigen Strukturen in dem Bild verweisen wiederum auf den Ort „Pacific Palisades“ im Westen von Los Angeles; wo Thomas Mann während seines amerikanischen Exils von 1942 bis 1952 lebte. Palisaden sind gleichzeitig auch jene Pfähle, die miteinander verbunden gegen feindlichen Beschuss Deckung geben und die eigene Abwehr ermöglichen. So verwebt Schmitz unterschiedliche Zeiten und Räume und lässt aus den Fragmenten ein rätselhaftes Gesamtbild mit eigener neuer Bedeutung entstehen.
Ich hoffe, dass ich mit meiner Einführung zur Erklärung der so unterschiedlichen Arbeitsweisen und Gedankenwelten beitragen konnte. Sie werden sehen, dass die Unterschiedlichkeit der Arbeiten nicht aus genereller kultureller Andersartigkeit entstehen. Denn Pluralismus existiert innerhalb jeder Kultur, insbesondere in der Kunst, die heute mehr denn je Grenzen zu überwinden vermag und es schafft verschiedene Menschen zusammenzubringen und zu vereinen.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!
Nicole Giese, Syker Vorwerk, Zentrum für zeitgenössische Kunst

Das Projekt wurde gefördert durch:

WGallery, Iksan, Won-Kwang Universität. Iksan, Südkorea
Senator für Kultur Bremen, Freunde und Förderer der Villa Ichon in Bremen e.V.

 

RaumFinden
Deutsch-Koreanischer KünstlerInnenaustausch/Städtepartnerschaften

Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen
Eröffnung: 19.07.2012, 19.30 Uhr

Begrüßung: Prof. Dr. Ute Gerhard im Namen des Vereins der Freunde und Förderer der Villa Ichon in Bremen e.V.

Nicht Lothar Bührmann

Zur Eröffnung der Ausstellung „RaumFinden“ im Rahmen eines Deutsch-Koreanischen KünstlerInnen-Austauschs, die zugleich Städtepartnerschaft zwischen Bremen und Iksan, Südkorea initiieren soll, begrüße ich Sie sehr herzlich.
Es handelt sich um ein besonderes und bemerkenswertes Projekt, das aus der langjährigen interkulturellen Freundschaft zwischen zwei Künstlerinnen, zwischen Renate Hoffmann, Bremen und Hea-Jung Kwon, Südkorea, entstanden ist.
Beide haben an der Hochschule für Künste Bremen studiert, sich dort in den Meisterklassen bei den Professoren Wolfgang Schmitz, Andreas Grunert, die u.a. hier ausstellen und Paco Knöller, kennen und verstehen gelernt und schon sehr bald beschlossen, etwas zusammen zu machen, und zu bewirken, Brücken zwischen ihren Kulturen zu bauen.

Mit großer Hartnäckigkeit, Energie und Fantasie ist es ihnen gelungen, auch andere prominente Künstler, ihre Lehrer, Kollegen und Kolleginnen aus den beiden Städten für dieses interkulturelle Projekt zu gewinnen: Dazu gehören aus Korea: Hea-Jung Kwon, Dozentin an der Won-Kwang Universität, Prof. Soo-Ja Kim, Direktorin der freien Kunst und Design an der Won-Kwang Universität, Na-Kyung Lee, Professorin an der Chung-Ang Universität, Seoul, Ki-Ja Hong, Prof. aus Seoul, Kwang-Sook Kim, ebenfalls Seoul.
Aus Deutschland/Bremen: Prof. a.D. Wolfgang Schmitz, Hochschule für Künste Bremen, Andreas Grunert, Gastprof. in Bremen, Bogdan Hoffmann, Mitarbeiter der Hochschule für Künste Bremen, Marikke Heinz-Hoek, Gastdozentin Universität und Hochschule Bremen, Renate Hoffmann, Projekte/Freischaffende Künstlerin.

Mit ihnen zusammen haben die beiden Initiatorinnen und Organisatorinnen Renate Hoffmann und Hea-Jung Kwon es geschafft, bereits im April dieses Jahres eine Ausstellung unter dem Titel „Zeit und Raum“ in Iksan. Südkorea, zu veranstalten. um nun auch hier in Bremen wiederum der Öffentlichkeit mit ihren Werken Zeugnis abzulegen von ihrer kulturelle Grenzen und viele Kilometer Raum überwindenden Kooperation. Ja, es ist nicht nur die gemeinsame Ausstellung, das Herbeischaffen und Präsentieren ihrer Bilder. Das Projekt hat sich auch jeweils ein Thema gegeben: In Bremen heißt es „RaumFinden“, das wohl in aller Doppeldeutigkeit etwas aussagt über die Intension: Räume oder Distanzen zu überwinden, aber auch der Kunst und dem Werk durch Ausstellung/Darstellung in der Öffentlichkeit einen Raum und Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Und bei aller Unterschiedlichkeit der Gestaltung und Techniken scheint mir dieses Thema in allen gezeigten Werken anzuklingen. und unser Interesse zu wecken.

Doch dies weiter auszudeuten, ist nicht meine Aufgabe. Dazu und zu den einzelnen Künstlerinnen und Künstlern wird die Kunsthistorikerin Nicole Giese vom Syker Vorwerk, einem Zentrum für zeitgenössische Kunst in Bremens Nachbarschaft sprechen. Noch einmal möchte ich meine Bewunderung darüber ausdrücken, dass es beiden Künstlerinnen neben ihrer Kunst gelungen ist, ihre kühnen kooperativen Ideen zu realisieren. Und betonen, wieviel Kleinarbeit, Ausdauer und Hartnäckigkeit notwendig war, die Umsetzung einer solchen Ausstellung in beiden Enden der Welt zu bewerkstelligen.

Sie wurden dabei gefördert und unterstützt von der WGallery in Iksan, die einen Katalog für beide Ausstellungen in Deutsch und Koreanisch auflegte, von der Won-Kwang Universität in Iksan, dank der Mithilfe von Prof. Kim, Soo-Ja vom Senator für Kultur Bremen und der Villa Ichon, Bremen.

Zum Programm darf ich nicht nur eine interkulturelle Augenweide, sondern auch eine interkulturellen Ohrenschmaus ankündigen. Es spielen zwei koreanische Künstler, die auch hier an der Hochschule für Musik studiert haben, Donguk Choi, Klavier und Lydia An, Flöte Musik der europäischen Moderne, wie aus dem Programm zu sehen, zunächst von Claude Debussy.

Prof. Dr. Ute Gerhard
Bremen, 19.7.2012