'Die Würde des Menschen ist (un)antastbar'

29/04/2015 bis 13/06/2015

Öffnungszeiten: Mo-Sa 11-13 Uhr & Mo-Fr 16-20 Uhr

29.04.2015 um 19:30 Uhr | alle Räume

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Eine Anti-Folter-Ausstellung von Amnesty International und REFUGIO Bremen in der Villa Ichon unter der Schirmherrschaft von Christian Weber (Präsident der Bremischen Bürgerschaft)

Schlafentzug, Elektroschocks, simuliertes Ertränken. Es gibt viele Arten, Menschen zu foltern - immer wird den Betroffenen damit schweres Leid zugefügt, um ihren Willen zu brechen. Viele kämpfen ihr Leben lang mit den Folgen. Der Albtraum Folter ist Realität für unzählige Menschen weltweit. Der neueste Bericht (2014) von AI besagt, dass in den letzten 5 Jahren in 141 Staaten der Welt gefoltert wurde.Auf diese erschreckende Tatsache möchten die Veranstalter mit einer Ausstellung hinweisen, die anhand von Bildtafeln und Kunstobjekten über Ursachen, Formen und Folgen von Folter informiert.

Amnesty International und Refugio Bremen wollen aber auch zeigen, wie wichtig Schutz, Sicherheit und therapeutische Unterstützung nach den schrecklichen Erlebnissen ist und zeigen Bilder aus der therapeutischen Arbeit mit Flüchtlingen im Behandlungszentrum Refugio. Bremer TherapeutInnen werden in einer Veranstaltung über diese Arbeit berichten.
Natürlich werden auch aktuelle Einzelfälle ausliegen, für die man sich per Brief oder Unterschrift einsetzen kann.

Weitere Vorträge und Termine im Rahmen der Ausstellung:

Mittwoch, 6. Mai, Villa Ichon, 19:30 Uhr: der „Krieg gegen den Terror" am Beispiel „Guantanamo" Lesung und Diskussion mit Murat Kurnaz, der Bremer, der in Guantanamo war, und seinem Anwalt Bernhard Docke. Siegfried Maschek (Theater Bremen) liest aus dem Buch „5 Jahre meines Lebens"

Dienstag, 19. Mai, Villa Ichon 19:30 Uhr: Vortrag: „Die Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen" (REFUGIO Bremen)

Dienstag, 9. Juni, Villa Ichon, 19:30 Uhr: „Folter und Haft in der Türkei". Lesung mit Mehmet Desde (Deutscher mit türkischen Wurzeln, der mehrere Jahre in der Türkei in Haft war)