Rüdiger Lubricht: Verlorene Orte

11/04/2014 bis 01/06/2014

Öffnungszeiten: Mo-Sa 11-13 Uhr & Mo-Fr 16-20 Uhr

01.06.2014 um 11:00 Uhr | Künstlergespräch mit Rüdiger Lubricht in der Villa Ichon

Hotelbalkon mit rotem Stuhl2

Aufgrund der großen Nachfrage ist die Ausstellung „Verlorene Orte" mit Fotografien von Rüdiger Lubricht in der Villa Ichon bis Anfang Juni verlängert worden.

Wir möchten Sie gerne auf einen besonderen Zusatztermin in der Villa Ichon aufmerksam machen
Künstlergespräch mit Rüdiger Lubricht in der Villa Ichon.
Sonntag, 1. Juni ab 11.00 Uhr

Der Künstler wird im Rahmen seiner Foto- Ausstellung "Verlassene Orte", die noch bis zum 1. Juni 2014 in der Villa Ichon Ichon zu sehen sein wird, über seine Arbeiten sprechen und durch die Ausstellung führen.
Die Fotografien des Künstlers aus Worpswede handeln von verlassenen und verstrahlten Lebensräumen in der Ukraine und Weißrussland. Die Fotos entstanden unter schwierigen Bedingungen in den Tschernobyl Sperrzonen. Seit dem Jahr 2003 arbeitet Rüdiger Lubricht an seinem Projekt, immer wieder kehrt er nach Tschernobyl zurück. Am 1 Juni ab 11 Uhr haben Besucher in der Villa Ichon die Möglichkeit, dem Künstler zu seinen Arbeiten und seinen Eindrücken, Reisen, Begegnungen und Erlebnissen Fragen zu stellen. Das Künstlergespräch wird begleitet von musikalischen Klängen und Gesang von Edna Eversmeier (von der Klezmer-Band Cladatje) und Johannes Barschke.

Es sind stille Bilder, die Rüdiger Lubricht in Tschernobyl und den umliegenden Dörfern und Städten gefunden hat. Leere, stille Orte, verlassene Wohnviertel, einsame Landschaften. Die Bilder erinnern an den 26. April 1986. Auch wenn das Unglück schon 28 Jahre zurückliegt, ist es immer gegenwärtig, die Fotos sprechen für sich.

Seit 2003 arbeitet Rüdiger Lubricht an seinem Langzeitprojekt „Tschernobyl". Immer wieder kehrt er nach Tschernobyl und in die angrenzenden Regionen in Russland und der Ukraine zurück. Bei seinen zahlreichen Reisen durch Weißrussland hat der Fotograf mit vielen Menschen gesprochen, die nach Jahren in die Geisterstadt zurückgekehrt sind, aber auch mit Feuerwehrleuten und Ärzten.

Die Arbeiten des Künstlers reflektieren dokumentarisch die von Menschen zerstörte Natur und die daraus resultierenden Folgen. Rüdiger Lubricht wurde 1947 in Bremen geboren. Er lebt und arbeitet als freischaffender Fotograf in Worpswede. Von 2001 bis 2002 war er Gastprofessor an der Hochschule für Künste Bremen sowie 2008 Lehrbeauftragter an der Kunstakademie Münster. Mehr Informationen zum Künstler unter: www.fotodesign-lubricht.de